Jacob Hart
professionelle Baumpflege
In Wuppertal treffen enge Straßen, Hanglagen und dichter Grünbestand aufeinander – hier ist ein korrektes Lichtraumprofil besonders wichtig. Auch in Solingen und Remscheid gilt: Wer Bäume entlang von Gehwegen, Einfahrten oder Straßen besitzt, muss für ausreichend Durchfahrt- und Durchgangshöhe sorgen. Dieser Ratgeber fasst die gängigen Höhen, sinnvolle Schnitttechniken und typische Fehler zusammen – verständlich und direkt umsetzbar.
Anfrage & Ersteinschätzung
Das Lichtraumprofil beschreibt den freizuhaltenden Raum über Verkehrsflächen, damit Fußgängerinnen, Radfahrende und Fahrzeuge sicher passieren können. In der Praxis haben sich folgende Richtwerte etabliert: über Gehwegen rund 2,5 m, über Radwegen etwa 2,5–3,0 m und über Fahrbahnen ca. 4,50 m. In Einfahrten und auf privaten Zufahrten hängt die Höhe von Fahrzeugen (Transporter, Wohnmobile) ab – hier empfiehlt sich meist 3,0–3,5 m. Wichtig: Lokale Satzungen und Anordnungen der Kommune gehen vor. Keine Rechtsberatung; Zuständigkeit bei der Kommune/Behörde.
Ersteinschätzung: Prüfen Sie, wo Äste in den Verkehrsraum ragen, ob Sichtdreiecke (z. B. an Einmündungen) verdeckt werden und ob Totholz oder bruchgefährdete Partien vorhanden sind. Bei Unsicherheit unterstützt eine fachliche Baumkontrolle & Gutachten die Entscheidung, wie viel entnommen werden sollte.
Vor-Ort-Termin: Standortfaktoren & Statik
Im Bergischen Land sind typische Herausforderungen: Hanggrundstücke, nasse Böden, Windkanäle in Tallagen, eng stehende Bebauung. Wir bewerten Stand- und Bruchsicherheit, Sichtachsen, Leitungsnähe (Dachrinne, Fassade, Freileitung) und die Zugänglichkeit. Dank Seilklettertechnik (SKT) erreichen wir auch Kronen in engen Gärten, ohne schwere Technik durch schmale Zufahrten manövrieren zu müssen. Bei starkem Gefälle oder empfindlichen Flächen planen wir Trittschutz und Rigging, um schwere Kronenteile kontrolliert und ohne Schaden abzuseilen.
Angebot & Termin: rechtzeitig planen
Optimal sind Pflegemaßnahmen außerhalb der Vegetationsperiode für strukturgebende Eingriffe; feine Korrekturen zur Wachstumsberuhigung lassen sich im Sommer ergänzen. Bei Straßenbäumen ist die Terminkoordination wichtig: Anwohnerinfo, Halteverbotszonen, ggf. Abstimmung mit der Kommune. Unser Angebot legt Zielhöhen, Schnittumfang (Auslichtung, ableitende Schnitte, Entnahme von Konfliktästen) und die Sicherungsmaßnahmen fest. Zertifizierungen wie SKT-A/B, ETW und FLL-Baumkontrolleur gewährleisten, dass Statik, Artenschutz und Verkehrssicherheit zusammen gedacht werden.
Ausführung: schonend schneiden, dauerhaft freihalten
Für dauerhaftes Lichtraumprofil setzen wir auf „ableitende Schnitte“ statt stumpfer Einkürzungen. Das heißt: Der zu lange Ast wird auf einen geeigneten Seitenast abgeleitet, der die Funktion übernimmt. So bleibt die Krone harmonisch, Wunden bleiben kleiner und Neuaustrieb (Wasserschosse) wird reduziert.
Praxisleitfaden:
Gehwegseite: Kronenunterkante auf ca. 2,5 m anheben, störende Seitenäste vollständig am Ansatz entnehmen oder sauber ableiten.
Fahrbahnseite: Kronenunterkante auf ca. 4,50 m bringen; bei Altbäumen schrittweise über 1–2 Jahre, um übermäßigen Neuaustrieb und Statikprobleme zu vermeiden.
Sichtdreiecke: An Ein- und Ausfahrten, Kreuzungen und Kurven Bereiche konsequent freistellen.
Totholz: Verkehrssicherheitsrelevantes Totholz entfernen; naturverträglich bleiben, wo es nicht stört.
Technikschutz: Dachrinnen, Solaranlagen, Fassaden freihalten – Kontaktstellen führen zu Scheuer- und Feuchteschäden.
Materialschonung & Zugangswege
Auf nassen Böden schützen wir Rasen und Beläge mit Matten. In engen Innenhöfen nutzen wir SKT statt Bühne; wenn Kranarbeiten nötig sind, planen wir kurze Stellzeiten. Schnittgut wird je nach Wunsch vor Ort gehäckselt oder abgefahren. Wurzelbereiche bleiben geschützt – bei Konflikten an Einfahrten oder Pflasterflächen prüfen wir Alternativen zur reinen Kürzung, etwa leichte Kronenumlenkungen oder eine behutsame Baumpflege & Kronenpflege mit struktureller Entlastung.
Typische Fehler – und bessere Lösungen
„Schirmform“ durch pauschales Hochasten: optisch hart, statisch ungünstig. Besser: differenziert ableiten, Lasten verteilen, einzelne Äste an der Basis entnehmen.
Immer wieder dasselbe Einkürzen: führt zu Besenbildung und dauerhaftem Pflegeaufwand. Besser: gezielte Strukturkorrektur, die den Austrieb steuert.
Zu späte Maßnahmen: Wenn Fahrzeuge bereits Äste streifen, sind oft stärkere Schnitte nötig. Besser: Regelpflege alle 2–4 Jahre – schneller, günstiger, baumschonender.
Allein auf die Höhe schauen: Seitliche Einbauten (Schilder, Lampen) und Sichtfelder werden vergessen. Besser: gesamtes Profil betrachten (Breite, Höhe, Sichtachsen).
Recht & Verantwortung
Baumeigentümer sind in der Regel dafür verantwortlich, dass ihre Bäume keine Gefahr für den Verkehr darstellen. Dazu gehört, das Lichtraumprofil einzuhalten und in zumutbaren Intervallen zu kontrollieren. Bei Sturmschäden helfen Fotos und Nachweise über Pflegeintervalle. Keine Rechtsberatung; Zuständigkeit bei der Kommune/Behörde.
Checkliste Lichtraumprofil (schnell vor Ort nutzbar)
Gehweg: Unterkante Krone ≥ 2,5 m?
Fahrbahn/Einfahrt: Unterkante Krone ≥ 4,5 m bzw. passend zum Fahrzeug?
Sichtdreiecke: Ein- und Ausfahrten, Kurven frei?
Totholz & Reibestellen: Entfernt/entschärft?
Fassaden/Leitungen: Ausreichender Abstand, kein Scheuern?
Artenschutz: Bruthöhlen, Nester gesichtet? (Saison beachten, schonend vorgehen)
Nachpflege eingeplant: Termin in 2–4 Jahren vormerken?
Nachsorge & Intervalle
Nach einem strukturierten Pflegeeingriff empfehlen wir eine Kontrolle nach der nächsten Vegetationsperiode, um Neuaustrieb zu lenken. In lebhaften Wuchsstandorten (feuchte Böden, nährstoffreich) können Intervalle von 2–3 Jahren notwendig sein; in trockeneren, windoffenen Lagen reichen oft 3–4 Jahre. Wer frisch gepflanzt hat, sollte mit Pflanzung & Jungbaumpflege die Kronenerziehung direkt auf ein zukunftsfähiges Profil ausrichten – das spart später Kosten.
Beispiele aus der Praxis im Bergischen
Alt-Buche an schmaler Hangstraße in Wuppertal: Schrittweises Anheben der Unterkrone auf 4,5 m, Lastverteilung durch Ableiten, Sicherungsschnitte an Zwiesel – Ergebnis: freie Durchfahrt, natürliche Silhouette.
Apfelreihe in Remscheid an Gehweg: Sommerpflege mit leichter Auslichtung, Anheben auf 2,5 m, Fruchtholz geschont – Ergebnis: Obsternte erhalten, keine Kollisionen mit Fußgängern.
Eiche an Einfahrt in Haan: Profil auf 3,2 m, Sichtdreieck freigestellt, schonende Abseiltechnik (Rigging), keine Schäden an Pflaster – Ergebnis: Lieferverkehr wieder problemlos.
Übergabe & Nachsorge
Nach der Ausführung dokumentieren wir die Maßnahmen auf Wunsch mit Fotos und geben Pflegeempfehlungen fürs nächste Intervall. Bei Starkwuchs oder besonderer Verkehrslage vereinbaren wir einen Kurztermin zur Nachkorrektur. Unser Notdienst ist über die gleiche Geschäftsnummer erreichbar – auch außerhalb der Zeiten, etwa nach Sturmnächten, wenn herabhängende Äste schnell gesichert werden müssen.

Praxisrichtwerte sind ca. 2,5 m über Gehwegen und etwa 4,5 m über Fahrbahnen; lokale Satzungen können abweichen.
Meist alle 2–4 Jahre, abhängig von Baumart, Standort und Wuchs; bei starkem Austrieb früher.
Kurzschnitt erzeugt oft starken Neuaustrieb. Besser sind ableitende Schnitte, die die Krone stabil und dauerhaft freihalten.
Ja, für Feinkorrekturen und zur Wachstumsberuhigung geeignet; größere Strukturmaßnahmen lieber außerhalb der Vegetationsperiode planen.
In der Regel der Eigentümer, wenn er seiner Verkehrssicherungspflicht nicht nachkommt. Keine Rechtsberatung; Zuständigkeit bei der Kommune/Behörde.
In Wuppertal und im Bergischen Land treffen Sturmböen auf Hanglagen, enge Zufahrten und dichte Bebauung. Nach einem Unwetter zählt ein klarer Plan: sichern, sichten, handeln. Ob in Solingen oder Haan – dieser Ratgeber zeigt, wie Sie unmittelbar richtig reagieren, welche Schritte sinnvoll sind und wie wir die Lage vor Ort strukturiert entschärfen.
Hitzeperioden nehmen auch im Bergischen Land zu: In Wuppertal, Hilden oder Mettmann leiden Bäume unter langen, regenarmen Wochen. Wer richtig gießt, schützt Wurzeln, Krone und Standfestigkeit – und spart trotzdem Wasser. Dieser Ratgeber liefert praxiserprobte Mengen, Intervalle und Techniken, mit denen Ihre Bäume zuverlässig versorgt werden, ohne Staunässe oder Oberflächenverdunstung.
In Wuppertal und im Bergischen Land wachsen Bäume und Hecken kräftig – Gefälle, Windlagen und enge Bebauung stellen besondere Anforderungen. Wer Pflege sinnvoll taktet, vermeidet Stressschnitte, spart Kosten und erhöht die Sicherheit. Ob in Mettmann oder Solingen: Hier erfahren Sie, wie Sie Intervalle festlegen, saisonale Zeitfenster nutzen und typische Fehler vermeiden. Für die fachliche Umsetzung verweisen wir auf Baumpflege & Kronenpflege und die fundierte Einschätzung durch Baumkontrolle & Gutachten.
In Wuppertal prägen Gärten mit alten Apfel- und Birnbäumen viele Grundstücke – schön, aber oft pflegebedürftig. Zwischen Tal- und Höhenlagen, Wind und Feuchte stellt das Bergische besondere Anforderungen an den Schnitt. Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Schnittarten – praxisnah, vom Erziehungsschnitt bis zur Verjüngung. Auch in Solingen und Haan lässt sich damit die Vitalität Ihrer Obstbäume sichtbar steigern.
In Wuppertal und im Bergischen Land stehen alte Stubben oft im Weg: beim Rasen, bei Pflasterarbeiten oder vor einer Neupflanzung. Wer die Fräsung gut vorbereitet, spart Zeit, Geld und Nerven. Ob in Hilden oder Remscheid – hier erfahren Sie, worauf es ankommt: vom Zugang über Leitungen bis zur Nachsorge. Nach einer Baumfällung & Spezialfällung ist die Stubbenfräsen der effiziente nächste Schritt.
In Wuppertal und im Bergischen Land stehen viele Bäume dicht an Wegen, Häusern und Spielbereichen. Eine regelmäßige, fachlich orientierte Baumkontrolle schützt Menschen, Gebäude und den Baum selbst. Ob in Solingen oder Remscheid: Mit der folgenden Checkliste gewinnen Sie Klarheit, wann einfache Pflegeschritte genügen und wann eine professionelle Einschätzung sinnvoll ist. Für fundierte Bewertungen begleiten wir Sie mit Baumkontrolle & Gutachten.
Am besten sind wir telefonisch zu erreichen. Falls wir doch einmal nicht erreichbar sein sollten, hinterlassen Sie uns gerne eine Nachricht.
| Montag – Freitag | 07:00 – 17:00 Uhr |
| Samstag | 10:00 – 14:00 Uhr |
Jacob Hart
Bergische Baumpflege
Düppeler Str. 30
42107 Wuppertal